Archiv für September 2009

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Aion – Die ersten Level

27. September 2009

Nach viel hin und her hat sich Kromede als endgültiger Server durchgesetzt, genauso wie der Krieger als Klasse – Gladiator, um genau zu sein. Zwar habe ich bereits die Fernkämpfer Beschwörer und Jäger ausprobiert, aber der nahkampfbasierte Spielstil liegt mir nach wie vor am ehesten. Zumal die Geplänkel auf kurze Distanz fantastisch animiert sind, etwa wenn sich mein Zweihand-tragender Plattenträger mehrmals um die eigene Achse dreht und dabei mit einem Flammenwirbel in die Höhe steigt. Als Gladiator kann ich aber auch zur Einhand/Schild-Kombination greifen und wäre dank guter Rüstung auch als Offtank geeignet.

Level 14 ist mein Elyos-Charakter derzeit – trotz Headstart nicht sehr weit, das liegt daran, dass ich erst andere Klassen ausprobiert und mir generell viel Zeit genommen habe. Die Welt von Aion ist faszinierend und versetzt mich mit tollen Panoramen und einfallsreichen Kreaturen immer wieder ins Staunen. Leider sind die Grenzen zu streng gezogen – Berge in der Distanz sind nur Zierde und unerreichbar, Wasser ist tödlich, da man nicht schwimmen kann, sondern einfach in das Wasser läuft und folglich ertrinkt. „Einfach drüberfliegen“ mag man jetzt denken, aber leider ist das Nutzen der gefiederten Schwingen in vielen Bereichen nicht gestattet und anfangs zudem auf nur 60 Sekunden begrenzt. Dennoch macht die Erkundung der Welt Spaß, bisher wurde ich aber das Gefühl nicht los, mich durch eine etwas zu lineare Welt zu bewegen. Blizzards Azeroth ist für mich somit immernoch die MMO-Welt Nr.1.

Questtechnisch orientiert sich Aion am Genrestandard, man muss also x-Viecher töten, den Laufburschen spielen oder Gegenstände sammeln. Interessant ist aber die Unterteilung in Kampagnen- und normalen Quests, erstere lockern das Spielgeschehen mit teils spektakulären Cutscenes auf. Bisher gefiel mir vor allem die Kampfszene am Ende der „Ascension“-Quest auf Level 9, bei der man sich seine Klassenspezialisierung aussucht und schlussendlich die Flügel bekommt.

In der Kategorie Charakter- und Rüstungsdesign erhält das koreanische Online-Rollenspiel auf Basis der Cry-Engine die volle Punktzahl: Die Items sehen umwerfend aus und sind zudem individuell färbbar – allerdings kostet das Kinah, die Währung in Aion. Geld scheint sowieso eine sehr große Rolle zu spielen: Teleportation, stationäre Flugrouten, das Binden an einen Ort für späteren Rückruf – alles kostet bare Münze. Ausrüstung sollte man sich zudem selbst kaufen, denn die Quests geben (bisher) nicht sonderlich viel her. Auch Berufe sind zu Beginn teuer. Das Crafting-System orientiert sich ebenfalls an Genre-Konventionen, nur können die Herstellprozesse hier fehlschlagen. Sonderlich intensiv habe ich mich damit aber noch nicht beschäftigt, aber ich bin schon fleissig am Ressourcen-Sammeln, das kann man nämlich einfach so. Ärgerlich: Jeder Ressourcenpunkt ist dreimal abbaubar, muss also entsprechend oft angeklickt werden. Andere Spieler können sich problemlos dazwischenklicken und so das Objekt der Begierde klauen. Leider begegnet man solch unhöflichen Spielern etwas zu häufig. Übrigens sollte man auch den Allgemein-Chat ausblenden, oft ist das Niveau dort am Boden des Brunnens unterm Keller.

Warum spiele ich gern Aion? Weil der Kampf Spaß macht mit seinen spektakulären Effekten und intelligenten Comboskills, weil die Welt wunderschön ist, weil es grafisch und musikalisch überzeugt. Wie wird das Endgame? Wie das PvE, wie das PvP? Das gilt es für mich herauszufinden, falls mich Aion so lange halten kann. Im Moment sieht es aber ganz danach aus! Zum Abschluss noch ein Bild meines Daeva, Delacroix, dem Gladiator. (Klicken zum vergrößern)

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Black Mirror 2 Test / WTF-Special

25. September 2009

Auf gamona ist nun meine erste Review online. Ich durfte Black Mirror 2 testen, die Fortsetzung zum düsteren Adventurehit aus dem Jahr 2004. Kurze zusammengefasst: Das Spiel hat mir gut gefallen, bietet die gleiche schaurige Atmosphäre des Vorgängers, eine spannende Geschichte und logische Rätsel. Allerdings gibt es Abzüge bei der Grafik, dem trägen Spieleinstieg und beim etwas enttäuschenden Ende. Hier gehts zum Test auf gamona.de

Und noch eine Nachreichung der letzten Woche, Black Mirror 2 ist nämlich mein zweiter Artikel auf gamona. Letzten Samstag ging meine Top 20 der größten WTF-Momente der Spielegeschichte online. Neben WarCraft 3 und Metal Gear Solid sind da natürlich auch Monkey Island oder Conkers Bad Fury Day vertreten. Hier gehts zum WTF-Special auf gamona.de

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Waiting… The server is full.

21. September 2009

NCSoft hat den Ansturm für Aion wohl stark unterschätzt, denn die Warteschlangen für die Server sind teils unerträglich. Ich müsste auf Votan 3 Std. warten, bis ich auf den Server komme – das ist gleichbedeutend mir gar nicht spielen am Abend. Auf dem Server Kromede ist die Wartezeit mit knapp 20 Minuten erträglich, von daher werde ich nun dort weiterspielen – wieder Elyos, wieder Krieger. Gut, dass ich es gestern nur bis Level 5 geschafft habe… *g* Je nachdem, wie die Server laufen, kann sich natürlich auch diese Wahl noch ändern, schließlich steht der eigentliche Release noch bevor.

Das offizielle Statement zu den Warteschlangen ist allerdings nachvollziehbar. Wozu zu viele Server führen, hat bereits WAR bewiesen.

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Nun also doch: Aion [Update]

20. September 2009

Entgegen meines ursprünglichen Vorhabens habe ich mir nun doch Aion auf Direct2Drive für ~35€ vorbestellt. In knapp 2 Stunden geht’s los, Charaktere darf man schon erstellen. Client-Download und -Installation liefen nahezu problemlos, lediglich beim Patchen erhielt ich die Fehlermeldung 36, die aber durch manuelles Einstellen der Patchserver-IP leicht zu umgehen war.

Die Charaktererstellung ist unfassbar umfangreich und bietet mehr als genug Möglichkeiten, seinen Helden so zu gestalten, wie man will. Einer meiner Charaktere sieht beispielsweise aus wie Cloud aus Final Fantasy VII (siehe Bild), da dessen Frisur ins Spiel integriert ist. Ob ich den so lasse weiß ich noch nicht, denn ich befürchte da einen kleinen Ansturm an Clôuds, Clóùds und Cloouds… Abgesehen davon kann man mit dem Editor auch sehr groteske Kreaturen erstellen, etwa Gnome mit riesigem Kopf oder Menschen mit Affenarmen; die Rassen gestaltet man sich so quasi selbst.

Ich weiß so gut wie nichts über das Spiel, werde also loslegen ohne zu denken „Ich nehm die Klasse, um später im PvP mit dem und dem Skill zu pwnen!!1!“ Die Beta-Erfahrungen aus diversen Foren sind jedenfalls sehr positiv und deuten sowohl auf gutes PvE, wie PvP hin – aber auch Aion soll das MMO-Rad nicht neu erfinden. Der deutlich asiatische Stil des Spiels gefällt mir, was ich bisher in Trailern gesehen habe macht aufjedenfall Lust auf mehr und erinnert an diverse J-RPGs. Etwas schade ist die Abwesenheit von Talentbäumen; statgebene Titel und Stigma sollen das kompensieren – ich bin gespannt.

[Update] Die ersten 1 1/2 Stunden habe ich nun hinter mir – der Start verlief reibungslos: Server sofort on, Performance trotz zig Spielern im Startgebiet durchweg flüssig und lagfrei. Ich werd nicht großartig ins Detail gehen, aber zusammenfassend meine ersten Gedanken: Super Atmosphäre, liebevolle Animationen (nur Laufanimation etwas merkwürdig) und Details, fantastische Musik, unterhaltsames Kampfsystem, cooles Monsterdesign, komfortables Questsystem und spannende Geschichte (mit Zwischensequenzen!) . Und Launch-bedingt: überfülltes Startgebiet, Quests können dauern. Bisher bin ich beeindruckt von dem Spiel. Zum Abschluss noch ein paar Bilder meines Aion-Starts. Ich spiele übrigens einen Elyos auf dem Server Votan.

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Impressionen: Azeroth Pre-Cataclysm

13. September 2009

Im nächsten Jahr wird die World of Warcraft durch den Drachen Deathwing zerstört, Grund genug sich die alte Welt in ihrem betagten Glanz noch einmal anzuschauen.

Auch wenn WoW technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist kann der Stil des Spiels auch heute noch überzeugen – für mich ist Blizzards Fantasywerk immernoch das bestaussehendste Online-Rollenspiel. Momentan level ich einen Krieger hoch und durchstreife somit erneut die Ländereien Kalimdors und der vereinten Königreiche. Meine Eindrücke in Bildern findet ihr hier, Impressionen wird eine neue Rubrik für Bildersammlungen. Auf die Bilder klicken zum Vergrößern; alle Bilder in 1920×1200er Auflösung.

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What’s Next? #11

12. September 2009

Nach zwei Wochen Leere wird es mal wieder Zeit für ein Blog-Update.

Ich spiele momenten Dead Space, den Horror-Zerteil-die-Viecher-Third-Person-Shooter von EA. Das Spiel ist wirklich klasse, die Atmosphäre durch tolle Licht- und Schatteneffekte und einer grandiosen Soundkulisse wunderbar gruselig und auch der Kampf kann überzeugen. Gegner sind nämlich nur durch das Abtrennen ihrer Gliedmaßen ernsthaft verwundbar, dadurch muss man bei jedem Monstertyp taktisch vorgehen. Für schwache Mägen ist die Weltraum-Ballerei um den interstellaren Minenarbeiter Isaac aber nichts, denn es fließt jede Menge Blut und die sogenannten Necromorphs sehen einfach nur schrecklich eklig aus. Ich finde F.E.A.R. zwar immernoch gruseliger und die Story um Alma auch spannender, aber Dead Space ist definitiv ganz oben auf der Liste der Horror Spiele.

Lucas Arts hat ein neues Spiel angekündigt: Lucidity. Auf GameTrailers.com könnt ihr euch die ersten Videos zum Spiel ansehen. Optisch macht es einen sehr guten Eindruck mit seinem eigenständigen 2D Stil. Im Spiel steuert man nicht die Heldin direkt, sondern beeinflusst die Umgebung, baut ihr etwa Treppen oder fängt sie mit einem Trampolin auf. Auf mich wirkt das Ganze sehr vielversprechend. Lucidity soll noch in diesem Monat für X-Box Live erscheinen, wann es für PC kommt ist noch nicht bekannt.

Für die PSP habe ich mir vor mehreren Wochen Rock Band: Unplugged zugelegt und es nicht bereut. Das Spiel hat eine fantastische Songliste, die aber etwas knapp ausfällt. Man kontrolliert alle 4 Instrumente im Spiel und wechselt mit den Schultertasten zwischen den Tracks – das macht das Spiel an einigen Stellen sehr anspruchsvoll, da man ständig auf eine andere Tonspur achten muss. Der Tour-Modus ist sehr motivierend, wie in den Konsolen-Vertretern von Rock Band erstellt man sich seine eigene Musikgruppe, reist von Stadt zu Stadt und vergrößert die Fangemeinde und natürlich den Geldbeutel, mit dem man seine Band ausstatten kann – das motiviert. Leider gibt es in Rock Band: Unplugged keinen Mehrspielermodus, aber es ist dennoch das perfekte Spiel für Zugfahrten.

So langsam beginnt die Spiele-Saison und viele interessante Titel erscheinen: Need for Speed: Shift, Batman: Arkham Asylum (PC), Dragon Age: Origins, Tropico 3, Assassins Creed 2, Uncharted 2 und und und. Da wird die Entscheidung schwer fallen, Dragon Age wird es aber aufjedenfall auf meine Festplatte schaffen, schließlich habe ich bereits das erste Buch The Stolen Throne durchgelesen und kann es jedem Fantasy-Fan ans Herz legen, auch wenn es etwas zu kurz ist und gegend Ende schwächelt.

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