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Verpasst: The Dig

10. Juli 2009

Vor Kurzem hat Lucas Arts auf Steam einige ihrer alten Adventures herausgebracht. Darunter auch The Dig, das in Zusammenarbeit mit Steven Spielberg 1995 entstanden ist. Spielberg-typisch dreht es sich um Aliens und eine fremde Welt.

Story und Atmosphäre haben mich von der ersten Minute an gepackt. Die Musik von Michael Land ist fantastisch und die fremden Welten sind sehr fantasievoll gestaltet. Sämtliche Dialoge wurden außerdem vertont. Die Grafik ist logischerweise veraltet, behält aber ihren Pixelcharme. Außerdem gibt’s kleine Zeichentrick-Zwischensequenzen.

Was mir allerdings gar nicht zusagte waren die Rätsel und das ist bei einem Adventure ein kleines Problem. The Dig beschränkt sich hauptsächlich auf krude Schalterrätsel, bei denen man viel rumprobieren muss. Das ist so gar nicht mein Fall, von daher habe ich oft zum Walkthrough gegriffen. Aber selbst mit Fable für diese Art Rätseldesign dürfte The Dig eine harte Nuss sein. Hinweise sind rar und es ist viel Backtracking erforderlich. Und man gräbt oft, sehr oft – das Spiel nimmt seinen Namen in der Hinsicht recht ernst. Das Ende der Story empfand ich als etwas platt, aber bis dahin haben die tolle Atmosphäe und die interessanten Charaktere gut unterhalten.

Insgesamt war The Dig schon interessant und es schafft eine einzigartige Atmosphäre, nicht zuletzt durch die tolle Musik. Nur wären etwas einfalls- reichere Rätsel schön gewesen.

The Dig

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