Archiv für Juli 2009
30. Juli 2009
Die zweite Episode von Tales of Monkey Island sollte bald erscheinen. Achtung: Spoiler folgen! Am Ende von Launch of the Screaming Narwhal wurde Guybrush von einer Unbekannten bedroht. Die offensichtliche Frage: Wer war das? Carla, die Schwertmeisterin aus Teil 1? Wer weiß… Ich erhoffe mir von The Siege of Spinner Cay eine Steigerung beim Rätsel-Anspruch und mehr skurile Charaktere – ob neu oder alt. Vielleicht dreht Telltale auch noch was an der Steuerung, aber ich würde nicht darauf wetten. So schlimm war sie ja glücklicherweise auch nicht. Beim Humor mache ich mir inzwischen keine Sorgen mehr, da hat mich Episode 1 bereits überzeugt. Laut Telltale ist Tales of Monkey Island ihre bisher stärkste Marke und hat die Erwartungen sogar übertroffen – das hört man gern. Monkey Island verkauft sich also heute noch…. Hmmm.. Lucas Arts? Monkey Island 5? In Zusammenarbeit mit Telltale und der Unterstützung eines großen Budgets? Nur ein Vorschlag…
Das PS3 Multiplayer-Gemetzel Fat Princess erschien heute via PSN. Das Spiel werde ich mir demnächst garantiert kaufen – es sieht einfach unheimlich witzig aus. Fat Princess ist im Endeffekt ein modifiziertes Capture the Flag. Zwei Teams aus Schwertkämpfern, Bogenschützen oder Holzfällern kämpfen gegeneinander. Ziel ist es, die Prinzessin der Gegner ins eigene Schloss zu tragen. Um dem Gegner selbiges zu erschweren, muss man die eigene Prinzessin mit Essen vollstopfen, damit sie immer dicker wird – eben zur Fat Princess. Das Ganze verpackt in niedlich-brutalem Comic-Look. Super.
Mal was anderes: Seit Montag bin ich Redaktions-Praktikant bei gamona.de! Dadurch mag es ein paar Blogbeiträge weniger geben (ich pendle jeden Tag und bin kaum daheim), aber dafür seht ihr vielleicht auf gamona den ein oder anderen Beitrag von mir. Erstes Beispiel wäre die News über die neuen Zusatzinhalte zu F.E.A.R. 2, die übrigens äußerst interessant klingen. Monolith geht mit DLC bisher sehr vorbildlich um: Die beiden Map-Packs kamen für alle Systeme, waren sehr schrill und witzig und zudem noch kostenlos. Der neue DLC Reborn ist der bisher umfangreichste und für mich spannendste – ich vermute mal, dass der dieses mal etwas kosten wird. Wenn die Qualität stimmt hätte ich auch nichts dagegen.

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25. Juli 2009
Gute Rollenspiele sind derzeit rar – da kommt Divinity 2: Ego Draconis von Entwickler Larian Studios gerade recht. Ich habe das Action-RPG angespielt und bin positiv überrascht: Divinity 2 gefällt mir bisher richtig gut.
Zur Story nur so viel: Es geht um Drachentöter und Drachenritter. Zweitere können sich in Drachen verwandeln und werden von ersteren gejagd. Gleich zu Beginn des Spiels wird der Held zum Drachentöter ausgebildet und begibt sich auf die Suche nach dem letzten verbliebenden Drachen.
Was mir an Divinity 2 besonders gut gefällt sind die Quests. Allein im Anfangsdorf habe ich bereits Stunden verbracht und bin immernoch nicht mit allen Aufgaben fertig. Selbst die Nebenquests sind sehr unterhaltsam, den skurrilen Charakteren und netten Geschichten sei Dank. Außerdem gibt es einen stetigen Fluss an Belohnungen, sei es Gold, EP oder Gegenstände – das motiviert! Da Divinity 2 keine festen Klassen hat, kann man aus zig verschiedenen Fähigkeiten gleich zu Beginn wählen. Ich habe mich für den Nahkampf mit zwei Einhandwaffen entschieden und außerdem meine Fähigkeit im Schlösserknacken erhöht. Das ist sehr nützlich, schließen die Bewohner von Rivellon doch viele ihrer Truhen ab. Etwas merkwürdig ist, dass es niemanden stört, wenn man das halbe Hausinventar entwendet. Um an Geheimnisse zu kommen, kann man die Gedanken der Leute lesen. Das kostet zwar Erfahrungspunkte, lohnt sich aber: Nicht selten erfährt man von einem versteckten Schatz. Bei den Quests sorgt das für mehr Dynamik, da sich mit den zusätzlichen Informationen neue Lösungswege eröffnen.
Das Kampfsystem ist zwar schön flott und actionreich, aber auch recht simpel. Auf den ersten Blick erinnerte es mich an Diablo 2: Klick-Orgie mit Heiltrank-Spam – dank toller Fähigkeiten wird es aber nicht langweilig. Das Inventar-Management ist leider etwas misslungen und hätte kompakter ausfallen können. Auch mehr hätte ich mir in Sachen Technik gewünscht: Zwar ist die Welt Rivellon sehr stimmig und läd zum Erkunden ein, aber viele kleine Mängel trüben das Gesamtbild. Die Animationen nahezu sämtlicher Objekte oder NPCs sind sehr ruckelig – es sieht so aus, als würden dort Animationsstufen fehlen. Außerdem sind die Schatten sehr grobkörnig, viele Texturen sind gering aufgelöst und Kantenglättung scheint sich nicht gleichzeitig mit HDR aktivieren zu lassen. Divinity 2 ist zwar immernoch ansehnlich, verschenkt aber viel Potential bei der Grafik. Der Sound ist okay, die Musik allerdings etwas trist und unspektakulär. Umso mehr sticht die wunderbare deutsche Sprachausgabe hervor.
Divinity 2 ist ein schönes Action-Rollenspiel, das vor allem durch tolle Quests und eine stimmige Welt überzeugt – das ist zumindest mein Eindruck nach den ersten Spielstunden. Wenn sich dieses Niveau bis zum Ende hält, kann ich Divinity 2 nur empfehlen, sofern man sich nicht an den technischen Mängeln und dem recht simplen Kampfsystem stört.

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21. Juli 2009
Ich muss zugeben, dass mich Street Fighter 4 zunehmend begeistert. Mehr sogar, als es Tekken und Soul Calibur je getan haben. Das liegt wohl am hervorragenden Onlinemodus und der guten Spielbalance.
Dutzende Onlinekämpfe habe ich inzwischen bestritten und so langsam sinkt die Verlustrate. Ich spiele derzeit hauptsächlich mit Rose, die im Gegensatz zu Crimson Viper eine Fernkampfattacke besitzt und außerdem noch selbige der Gegner reflektieren kann. Mit der Zeit lernt man, wie man auf die Angriffe der verschiedenen Charaktere zu reagieren hat, was ein wichtiger Teil des Spiels ist. Wirklich angenehm ist, dass man stets einen Kontrahenten findet, online ist momentan mächtig was los – und das bei der PC-Version.
Negativ fällt die geringe Charaktervielfalt online auf. Die meisten Spieler wählen Ryu, Ken oder Akuma – das ist zumindest mein Eindruck. Dank der prozentualen Disconnect-Anzeige neben jedem Spielerprofil gibt es dafür erfreulich wenige Ragequits.
Neben dem Komfortnachteil der Tastatur ist mir inzwischen noch ein weiterer Nachteil aufgefallen: Diagonale Manöver werden nicht erkannt. Damit kann ich etwa den Slidekick von Rose nicht durchführen, was etwas ärgerlich ist. [Auch diagonale Manöver sind möglich, allerdings haben sie bei mir nicht funktioniert, als die Bewegungen auf den Pfeiltasten lagen. Per WASD geht's aber.] Trotzdem funktioniert die Tastatur mit dem Spiel besser als gedacht und aufjedenfall besser als der 360-Controller.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir Street Fighter 4 so gut gefällt. Der Einstieg war zwar hammerhart, aber das tolle Spielgefühl macht das locker wieder wett. Von CollegeHumor gibt es übrigens eine sehr witzige Filmreihe zu Street Fighter. Ist zwar schon alt, aber gut. Hadoken!

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19. Juli 2009
Nun konnte ich der Versuchung nicht mehr widerstehen und habe mir die günstige PC-Version von Capcoms Vorzeige-Kampfspiel Street Fighter 4 geholt. Ich bin totaler Street Fighter Anfänger und habe bisher nur kurz die Turbo HD Version von Teil 2 gespielt. Mein erster Eindruck von Teil 4: Ich hasse Seth!
Das Positive an Street Fighter ist, dass jeder Charakter nur eine Handvoll Combos hat, die allesamt leicht zu merken und auszuführen sind. Es steht also Timing und Gegnerkenntnis im Vordergrund. Durch die leichten Combos ist die Eingewöhnungszeit schön kurz, aber bitte nicht falsch verstehen: Einsteigerfreundlich ist Street Fighter 4 trotzdem nicht.
Meine Kämpferwahl fiel auf C.Viper (Bild) und als erstes ging’s direkt in den Arcademodus – aber selbst auf einfach hatte ich kaum Chancen. Also erstmal in den Trainingsmodus, Combos fix gelernt und wieder zurück in den Arcade. Immernoch sehr schwer. Nach einer ganzen Weile Training und sogar einigen (weniger erfolgreichen) Online-Matches später habe ich es dann geschafft, mich durch den Arcademodus auf mittlerer Schwierigkeitsstufe zu kämpfen. Doch dann kam der Endgegner: Seth, ein generisch aussehender Supermensch, der die Kampftechniken verschiedener anderer Charaktere mixt (tolles Beat’em Up Klischeé…). Frustrierend ist gar kein Ausdruck – Seth hat so viele billige Tricks auf Lager, die mich als Anfänger maßlos überfordern. Mit C.Viper habe ich ihn nicht besiegen können, aber mit Dhalsim und auch da nur durch spammen des starken Punches (was bei allen Gegner funktioniert hat…).
So – jetzt mag man denken mir gefällt Street Fighter 4 nicht, aber ganz im Gegenteil: Ich finde es super! Die restlichen Modi machen Spaß, die Charaktere sind vielseitig und gut ausbalanciert. Kernstück ist natürlich der Multiplayermodus. Der läuft über Games for Windows Live und man findet jederzeit einen Kontrahenten. Das Matchmaking weist mir aber oft erfahrene Leute zu, gegen die ich (noch!) wenig Chancen habe. Schönes Feature: Man kann einstellen, dass man während des Arcademodus von Spielern online herausgefordert werden kann. Ich spiele Street Fighter 4 übrigens mit der Tastatur, weil mir die Combos so wesentlich leichter fallen, als mit dem 360 Gamepad.
Die Präsentation ist erstklassig, vor allem die stilsichere, effektvolle Grafik überzeugt. Das Spiel wurde wunderbar für den PC optimiert – bei mir läuft es auch auf hohen Details konstant flüssig. Weniger schön finde ich die kurzen Anime-Zwischensequenzen im Arcademodus, da die stilistisch nicht zum Rest passen und kaum nennenswerte Geschichten erzählen. Der Sound ist super, bis auf eine Ausnahme: Der kitschige Boyband-Titelsong, der mir wohl die nächsten 2 Wochen nicht mehr aus dem Kopf gehen wird…

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17. Juli 2009
Auch zur Special Edition von The Secret of Monkey Island gibt’s eine kurze Video-Review. Ich verrate zwar nichts über die Story, aber ein paar der gezeigten Szenen könnten leichte Spoiler für Monkey Island Neulinge sein.
Hier geht’s zum Video auf YouTube, wie immer in HD.

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17. Juli 2009
Beim neuen Wii-Shooter The Conduit gehen die Meinungen stark auseinander. Ein Ego Shooter auf der Wii mit guter Grafik – kann das gut gehen?
Meine Meinung zu dem Spiel lässt sich leicht zusammenfassen: Nachdem ich The Conduit ca. zur Hälfte durch hatte, habe ich das Interesse verloren. Das Spiel ist zwar nicht wirklich schlecht, aber auch einfach nicht gut: Das Leveldesign ist uninspiriert und eintönig. Strikt linear ballert man sich durch die trist gestalteten Levels – Höhepunkte sucht man vergebens (zumindest in der ersten Spielhälfte).
Die Missionen hängen nur lose aneinander, zwischen den Einsätzen gibt’s kurze, unspektakuläre Briefings, die die belanglose Story voranbringen. Schade: Die Waffen sind nämlich schön abwechslungsreich und die Steuerung per Wiimote und Nunchuck übertrifft jeden anderen Konsolenshooter und ist frei konfigurierbar. Außerdem sind vor allem die Gegner, Waffen und Partikeleffekte optisch gut gelungen – insgesamt ist aber auch The Conduit kein hübsches Spiel, dazu sind die Umgebungen einfach zu langweilig und die Texturen zu matschig.
Als Besonderheit bietet The Conduit das allsehende Auge, eine Kugel, mit der man geheime Schalter aktivieren, Terminals hacken und (nervige) Minen entschärfen kann. Ab und zu gibt’s auch ein (äußerst simples) Puzzle. Das ist zwar ganz nett und lockert das Spiel auf, hätte aber mit anspruchsvolleren Rätseleinsatz noch interessanter werden können.
Mich hat The Conduit schnell gelangweilt – der Shooter ist schlicht und einfach nur durchschnittlich. Als Singleplayer Spiel kann ich The Conduit nicht empfehlen, der ordentliche Multiplayermodus könnte aber für einige interessant sein – allein schon mangels Alternativen.

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15. Juli 2009
Seit heute kann man für 8,99€ die Special Edition zum ersten Teil von Monkey Island bei Steam herunterladen. Da ich sehr gespannt auf die neue Optik und die Sprachausgabe war, habe ich mir das Remake zugelegt. Hier mein Ersteindruck:
Lucas Arts hatte bereits erwähnt, dass sich die Special Edition sehr genau ans Original halten wird. Daher auch die Option, zu jeder Zeit zwischen Original und Remake zu wechseln. Optisch gefallen mir beim Remake vor allem die Hintergründe, die teilweise um stimmige Details erweitert wurden und sogar mit ein paar Spezialeffekten glänzen. Außerdem unterstützt das Spiel sehr hohe Auflösung – selbst 1920×1200 sind möglich. Guybrush’s neues Charakterdesign gefällt mir hingegen weniger, sieht er doch seltsam aus mit der hohen Stirn und der gewaltigen Frisur. Die anderen Charaktere gefallen mir bisher sehr gut, ich habe aber erst für kurze Zeit gespielt und somit nur eine Handvoll Einwohner von Mêlée Island getroffen (und die erste Szene mit LeChuck gesehen).
Der Special Edition merkt man leider an, dass sie auch auf Konsolen funktionieren soll. Ohne Tastatur ist das Spiel nicht spielbar, da man für das Anzeigen des Inventars und der Interaktions-Verben jeweils eine Taste drücken muss. Da frage ich mich, warum die nicht standardmäßig am unteren Bildschirmrand eingeblendet werden, wie es bereits beim Original der Fall war. Per F10 Taste wechselt man zur Originalversion, dort ist die Tastatur natürlich nicht nötig. Jede Animation des Originals wurde in die Special Edition übertragen – die Animationen sind also auch entsprechend simpel. Die englischen Stimmen sind bisher sehr passend und der Humor kommt auch gesprochen sehr gut rüber (allein die Zirkus Brüder!). Ab und zu merkt man allerdings, dass die Dialoge eher für’s Lesen gedacht waren. Die Musik ist super, an einigen Stellen bleibt das Spiel aber still – eben genau wie das Original.
Die Schwächen in der Bedienung trüben zwar etwas das Gesamtbild, aber die neue Präsentation kann sich sehen (und hören) lassen. Das Remake wurde wortwörtlich auf dem Original aufgebaut, somit spielt man das exakt gleiche (spitzenmäßige) Spiel und kann sich stets den Wandel zwischen Pixellook und HD-2D Grafik anschauen. Schade: Bei der Originalversion kann man nicht die Stimmen zuschalten.
Monkey Island Neulinge sollten spätestens jetzt zuschlagen. Aber auch für Fans der Serie ist das Remake einen Blick wert. Sollten sich im Verlauf des Spiels noch Besonderheiten herausstellen, werde ich den Artikel entsprechend editieren. Aber auch wenn das hier ein Ersteindruck ist – die Nähe zum Original wird deutlich klar und ich bezweifle, dass sich das Mittem im Spiel ändern wird.
[Update] Habe das Spiel jetzt durch (was auch nicht so schwer ist, wenn man es schon kennt). Die Qualität der Hintergründe schwankt, vor allem auf Monkey Island wirken einige Gegenden recht lieblos. Ansonsten sind mir keine unpassenden Sprecher o.ä. aufgefallen. Trotzdem würde ich mir noch den Originalmodus mit Sprachausgabe wünschen.
Ich denke, den letzten Satz des Spiels kann ich auch ohne Spoilerwarnung verraten: Guybrush Threepwood will return!

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13. Juli 2009
Hmm… welches nur?
#3 Wins!
#1 – Blood Island

#2 – Windmühle

#3 – Puerto Pollo

#4 – Voodoo Hütte

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12. Juli 2009
Und wieder ein altes Adventure: Indiana Jones and the Fate of Atlantis habe ich nun auch nachgeholt, nachdem es auf Steam erschienen ist.
Fate of Atlantis gefiel mir auch wesentlich besser als The Dig. Das liegt am deutlich spannenderen, Lucas Arts-typischen Rätseldesign. Die gelungene Indy-Atmosphäre ist natürlich auch ein großes Plus. Übrigens ist Fate of Atlantis ebenfalls komplett (englisch) vertont, allerdings ist die Ton- und Sprecherqualität sehr mittelmäßig. Die Story um Atlantis ist durchweg spannend und man trifft viele, teils schräge Charaktere im Spiel.
Der Rätselanspruch ist teilweise enorm: Einige Gegenstände sind sehr gut versteckt und manche Rätsel machen auch einfach nur bedingt Sinn. Ich weiß nicht, ob ich es logisch finden soll, mir einen Kaugummi an die Schuhe zu kleben um eine rutschige Rampe zu erklimmen… Naja – mit viel Geduld und akribischen Absuchen des Bildschirms kommt man in der Regel immer weiter. Ein paar mal musste ich aber in den Walkthrough schauen, meist weil ich irgendwas (1-Pixel-kleines) übersehen habe. Ich habe übrigens den Rätselpfad genommen (man kann aus drei Pfaden wählen: Kampf, Begleitung von Sophia und Rätsel). Bis auf zum Schluß kam ich dadurch nie in lebensgefährliche Situationen, vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück. Durch den Rätselpfad blieben mir auch die miesen Faustkämpfe erspart.
Fate of Atlantis macht auch heute noch sehr viel Spaß – Pixellook, Humor, Story und Rätsel haben nichts von ihrem Charme verloren. Nun kann ich dieses Adventure auch von meiner Liste streichen (obwohl die anderen Pfade zum erneuten Spielen einladen). Fehlt nur noch LOOM. Und nächste Woche kommt schon die Special Edition von Monkey Island 1!

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10. Juli 2009
Vor Kurzem hat Lucas Arts auf Steam einige ihrer alten Adventures herausgebracht. Darunter auch The Dig, das in Zusammenarbeit mit Steven Spielberg 1995 entstanden ist. Spielberg-typisch dreht es sich um Aliens und eine fremde Welt.
Story und Atmosphäre haben mich von der ersten Minute an gepackt. Die Musik von Michael Land ist fantastisch und die fremden Welten sind sehr fantasievoll gestaltet. Sämtliche Dialoge wurden außerdem vertont. Die Grafik ist logischerweise veraltet, behält aber ihren Pixelcharme. Außerdem gibt’s kleine Zeichentrick-Zwischensequenzen.
Was mir allerdings gar nicht zusagte waren die Rätsel und das ist bei einem Adventure ein kleines Problem. The Dig beschränkt sich hauptsächlich auf krude Schalterrätsel, bei denen man viel rumprobieren muss. Das ist so gar nicht mein Fall, von daher habe ich oft zum Walkthrough gegriffen. Aber selbst mit Fable für diese Art Rätseldesign dürfte The Dig eine harte Nuss sein. Hinweise sind rar und es ist viel Backtracking erforderlich. Und man gräbt oft, sehr oft – das Spiel nimmt seinen Namen in der Hinsicht recht ernst. Das Ende der Story empfand ich als etwas platt, aber bis dahin haben die tolle Atmosphäe und die interessanten Charaktere gut unterhalten.
Insgesamt war The Dig schon interessant und es schafft eine einzigartige Atmosphäre, nicht zuletzt durch die tolle Musik. Nur wären etwas einfalls- reichere Rätsel schön gewesen.

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