Archiv für März 2009

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The Last Remnant – Ersteindruck

29. März 2009

Nach ca. 8 Stunden noch von einem Ersteindruck zu sprechen ist eigentlich übertrieben, aber ich habe von SquareEnix‘ RPG bisher nur einen kleinen Teil gesehen – das Spiel geht jetzt erst richtig los. Größte Befürchtung war natürlich, ob die Umsetzung von Konsole auf PC gelungen ist. Entwarnung: Ja, ist sie! Vorbildlich sogar – die Performance ist einwandfrei und die Steuerung frei konfigurierbar. Mein 360-Controller wurde automatisch erkannt und die Bildschirmanzeigen passen sich direkt an. Super: Man kann das Spiel im japanischen O-Ton spielen – für mich ein toller Atmosphäre-Bonus.

Größte Stärken des Spiels sind bisher die Story und das Kampfsystem. Erstere kommt zwar recht langsam ins Rollen, fesselt dann aber umso mehr. Zweiteres wirkt anfangs undurchsichtig und verwirrend, aber sobald man den Dreh raushat und das Spiel einem mehr Einheiten zur Verfügung stellt wird es taktisch anspruchsvoller und sehr unterhaltsam. Das Tutorial ist direkt in die Story integriert und dauert verhältnismäßig lang, da einem Schritt für Schritt alles beigebracht wird – die Lernkurve ist also sehr seicht. Größte Mankos bisher sind die etwas trist designten Dungeons und das ständige Laden – die Welt ist in zig Zonen unterteilt und hängt nicht zusammen. Dadurch läd man oft von einer Zone in die nächste – die Ladezeiten sind zwar kurz, aber zahlreich. Dafür ist die Präsentation umso besser: Der Soundtrack ist bombastisch und grafisch überzeugen vor allem Charaktere und Kampfeffekte. Insgesamt bin ich aber von dem Spiel sehr angetan und es hat meine Erwartungen bereits übertroffen – ich bin aber auch Fan des Genres. Bei der vorbildlichen PC-Umsetzung darf man sich aufjedenfall auch auf weitere PC-Titel von SquareEnix freuen.

Eine ausführlichere Review folgt (kann aber noch dauern, das Spiel ist lang!)

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Neues von Jumpgate Evolution

27. März 2009

JumpGate: Evolution ist für mich das nächste spannende MMORPG und jetzt gibt es neues Videomaterial in Form eines Dev-Walkthrough. Hier und hier geht’s zu Teil I und II des Videos. Natürlich zeigt NetDevil dabei wieder Jumpgates 3-Bildschirm-super-widescreen-auflösung, die mir persönlich etwas zu „wide“ wäre – beeindruckend ist es trotzdem.

Im Video werden die Grundzüge des Spiels erklärt und wie alle verschiedenen Klassen und Piloten im Endeffekt zusammenarbeiten, um Stationen zu erbauen/erobern/bekämpfen. Zudem sieht JumpGate Evolution noch fantastisch aus und scheint einen leichten Einstieg zu bieten. Generell verfolgt Entwickler NetDevil das „Leicht zu erlernen, schwer zu meistern“ Prinzip und ich hoffe, dass ihnen das gelingt. Größte Sorge ist nach wie vor die Spieltiefe und ich hoffe, dass auch der Schwierigkeitsgrad angenehm dynamisch ausfällt. Bisher sieht alles vielversprechend aus – im Sommer soll JG:E erscheinen und demnächst startet die Closed Beta. Aus JG:E scheint ein spannender Mix aus Freelancer und EVE Online zu werden – ich freu mich drauf, zumal Sci-Fi MMORPGs eher eine Seltenheit sind.

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What’s next?

25. März 2009

„What’s next?“ wird (hoffentlich) ein neues Segment auf meinem Blog. Der Titel ist eigentlich selbsterklärend – es handelt sich um eine Art Alternative zu einem Newsflash/Facts/“Was gibt’s neues“ Artikel mit Zukunftsprognosen rund um die Spieleindustrie. Auf Form und Rechtschreibung werde ich hier aber kaum achten! Also: What’s next?

The Last Remnant: Ich konnte einfach nicht wiederstehen und habe mir The Last Remnant bestellt – gleich aus mehreren Gründen. Etwa sind J-RPGs auf dem PC viel zu selten und ich unterstütze SquareEnix’s Vorhaben mit dem Kauf. Außerdem war mein letztes J-RPG.. hm.. Chrono Trigger auf dem DS, aber das ist eigentlich schon ziemlich alt – so wie alle meine letzten J-RPGs. Hätte ich eine 360 wäre das sicher anders, vor allem Lost Odyssey würde ich gerne spielen. Für meine PS3 kommen recht wenig J-RPGs raus, Eternal Sonata ist spontan das erste das mir einfällt. Okay zu oft J-RPG erwähnt. J-RPG. Next!

Das neue Zelda: Auf der GDC wurde das neue Zelda für den DS angekündigt! Juhu! Es trägt den seltsamen Namen The Legend of Zelda: Spirit Tracks und wird die Technik von Phantom Hourglass nutzen und sich wahrscheinlich sehr ähnlich spielen. Das ist natürlich nichts schlechtes – Phantom Hourglass war hervorragend! Bis auf den Meerestempel, der war nervig. Man darf aufjedenfall gespannt sein auf neue Details zu Spirit Tracks – Link wird einen eigenen Zug haben! Wohl wieder ein Kindheitstraum von Miyamoto – wird aber sicher toll. Edit: Hier geht’s zu den ersten Trailern zum neuen Zelda. Next!

Steam-Preisexperimente: Auf Steam gibt es einen besonderen Deal nach dem anderen – Valve experemtiert mit Schnäppchen. Im Moment gibt es pro Tag einen Titel von Ubisoft mit 50% Rabatt – heute etwa Brothers in Arms: Hells Highway, das in meiner „Region nicht verfügbar“ ist. Gestern war es Prince of Persia und den Tag davor Assassins Creed – also durchaus hochkarätige Titel. Wo ich gerade bei Prince of Persia bin – Ubisoft hat immernoch kein Wort darüber verloren, ob der DLC auf den PC kommt. Es ist ja an und für sich schon eine Frechheit, dass der Epilog (!) eines Spiels als DLC für extra $$ angeboten wird – aber noch schlimmer wenn die PC-ler diskrimiert werden. Da kommen berechtigte Zweifel für den zweiten Teil des Prinzen-Neuanfangs auf – aber wer weiß: vielleicht kommt der DLC noch über Steam. Gut, das wäre ein Problem, denn ich habe mir Prince of Persia nicht über Steam gekauft und das Spiel hat keinerlei Key zum registrieren.

Back to topic: Steam wird für Entwickler und Publisher immer attraktiver und mir persönlich gefällt die Plattform ebenfalls – natürlich kann man seine Spiele nicht mehr weiterverkaufen, aber der Trend geht so stark in Richtung digitale Distribution, dass das wohl nicht mehr aufhaltbar ist. Dafür bietet Steam viele Komfortfunktionen – und zur Not kann man sich einen Extra-Account zum Wiederverkauf anlegen.  Next!

Games for Windows Live: Microsoft baut sein Gaming-Portal weiter aus und fügt diverse neue Features hinzu – das grundlegende Angebot ist aber immernoch zu dünn. Trotzdem ist es gut, dass Steam etwas Konkurrenz bekommt und ich hoffe, dass GfWL noch wächst und sich die Konkurrenten gegenseitig anspornen – kann der Industrie nur gut tun. Konkurrenz = gut. Monopol = schlecht. Next!

DSi: Am 03. April erscheint der DSi in Deutschland – ich werde meinen alten DS Lite verkaufen und mir die neue Version zulegen. Zwar schmerzt der Verlust des Advance-Slots, aber ich habe noch einen Original-Advance (so einen ohne Hintergrundbeleuchtung…ughh..) und sowieso nicht viele Advance-Spiele auf dem DS gespielt. Ich bin sehr gespannt auf DSi-Ware und die Titel, die man sich dort herunterladen kann. Wenn das nur annähernd die Maße von Wii-Ware und der Virtual Console annimmt wird’s klasse.

Das war die erste Ausgabe von „What’s next?“ - Tom out.

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OnLive – die Zukunft der PC-Spiele?

25. März 2009

OnLive ist ein neuer Service für Spieler, der es ermöglicht mit einer High-Speed Internetverbindung Spiele über einen Videostream zu spielen. OnLive stellt dabei die nötige Hardware zur Verfügung – der Spieler braucht nur einen Fernseher, einen normalen PC oder einen Mac, den OnLive Adapter und eine möglichst schnelle Internetverbindung. Lag soll durch neue Technologie ebenfalls auf ca. 1ms reduziert werden und somit kaum spürbar sein. Folglich müssen PC-Spieler, die OnLive nutzen nicht mehr ihren PC aufrüsten, da der Service die nötige Power hat. Etablierte Studios wie Electronic Arts, Ubisoft oder TakeTwo stehen bereits auf der Anbieterliste von OnLive – das Angebot sollte also gesichert sein.

Ein paar Fragen stehen natürlich noch offen: Wie werden Speicherstände verwaltet? Disconnect = Gameover? Wie werden MMORPGs in den Service integriert bzw. werden sie überhaupt integriert? Wie lange stehen die Spiele über OnLive zur Verfügung? Wird OnLive High-End PCs gänzlich ablösen? Ich denke, OnLive wird sich durchaus etablieren können und eine kostengünstige Alternative zum stetigen Aufrüsten bieten. Aber ich glaube nicht, dass es die rechenstarken Heim-PCs ablösen wird. Ich hoffe aber, dass es den PC als Spieleplattform wiedereinen Schritt nach vorn bringt, denn es elemeniert viele Unannehmlichkeiten wie etwa den Preis oder etwaige technische Probleme – einfach nur Plug&Play. Rein vom Gefühl her wäre mir der eigene PC als Spieleplattform immernoch lieber, aber ich würde OnLive definitiv ausprobieren wollen – das Potential ist riesig.

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GTA: ChinaTown Wars – Review / Test

22. März 2009

GTA: ChinaTown Wars wurde eigens für den DS entwickelt um das meiste aus dem Handheld rauszuholen und den PC- und Konsolenvorbildern in nichts nachzustehen. Ich habe ChinaTown Wars seit Release bereits fleißig gespielt und hier nun mein Eindruck.

Loved:

Story: Huang kommt nach Liberty City um seinem Onkel ein Schwert zu überreichen – alte Triaden-Familientradition. Doch bereits bei der Ankunft kommt es zu Problemen und das Gangsterepos beginnt. Auch wenn die Cutscenes nur aus Comics und Text bestehen ist die Story spannend und reich an interessanten und verrückten Charakteren. Auch der Humor ist wieder zielsicher, besonders Huangs sarkastische Kommentare sind sehr witzig.

DS voll ausgenutzt: Die besonderen Fähigkeiten des DS nutzt ChinaTown Wars hervorragend aus. Mit dem Stylus knackt man Autos, schiebt Drogen hin und her und steuert den PDA. Der untere Bildschirm wird außerdem für die Anzeige der Karte und der Gesundheit genutzt – auf Wunsch werden diese Dinge aber auch auf dem oberen Bildschirm dargestellt.

Missionsdesign: Viele Missionen fallen in die Kategorie „kurz und knackig“ und sind angenehm abwechslungsreich. Ob man nun einen Kollegen aus einem brennenden Auto retten, die Mitglieder einer verfeindeten Gang reduzieren oder einen Öl-Truck mit Leck sicher durch die Stadt navigieren soll – die Aufgaben bleiben stets spannend und anspruchsvoll.

Neue Funktionen: ChinaTown Wars führt viele neue Funktionen ein, die man wahrscheinlich in zukünftigen PC- und Konsolen GTAs wiedersehen wird. So kann man beispielsweise seine Lieblingsmissionen wiederholen. Außerdem erhält man E-Mails von Auftraggebern, Dealern, Ammunation usw. mit Informationen und Angeboten – die Mails sind jederzeit via PDA abrufbar und eine wesentlich angenehmere Alternative zu den aus GTA IV bekannten Handyanrufen. Bei Ammunation kann man nun Onlinebestellungen ausführen und bekommt die Ware dann vor die Wohnungstür geliefert. Die Polizei kann man nun auch loswerden, in dem man die Verfolger schlichtweg erledigt.

Drogenhandel: Das klingt zwar seltsam, aber der Drogenhandel in GTA macht durchaus Spaß. Es verleiht dem Spiel eine wirtschaftliche Ebene – Dealer werden einem mit ihren Angeboten auf der Map angezeigt und man muss die derzeitigen „Kurse“ stehts im Auge behalten um Profit zu machen.

Umfang: Story- und Nebenmissionen, Drogenhandel, Taxifahrten, Rampages, Sammeln versteckter Gegenstände, Touchscreen-Minispiele – die Liste der möglichen Tätigkeiten in GTA: ChinaTown Wars ist lang. Einmal mehr wird deutlich, dass ChinaTown Wars ein vollwertiger GTA-Titel ist. Alle Statistiken werden zudem gespeichert und auf Wunsch online hochgeladen, wo man sie mit anderen Spielern vergleichen kann.

Präsentation: ChinaTown Wars sieht fantastisch aus. Die Cel-Shading Engine nutzt das volle Potential des DS – Liberty City ist riesig und voller kleiner Details. Sound und Musik können ebenfalls überzeugen, auch wenn es sich nur um Titel ohne Songtexte handelt.

Hated:

Steuerung: Wenn man zu Fuß unterwegs ist kann es zu Problemen mit der Steuerung kommen – ein Analogstick wäre einfach komfortabler. Auch ist die Kamera manchmal etwas störrisch und Gebäude versperren einem die Sicht. Und wenn man – so wie ich – den Touchscreen ungern mit dem Daumen berührt, sondern nur den Stylus benutzt, kann der stetige Handgriff-Wechsel etwas nervig werden.

Ruckel: ChinaTown Wars fängt ein bisschen an zu ruckeln, wenn zu viel los ist auf dem Bildschirm. Beim normalen Spiel läuft es aber stets flüssig.

Sonstiges:

Multiplayer: Das Spiel verfügt über eine Multiplayerfunktion, die aber nur lokal gespielt werden kann und kein Einzelkartenspiel unterstützt. Den Multiplayer-Modus konnte ich nicht testen.

Packung: Der Packung von ChinaTown Wars liegt ein Mini-Stadtführer und ein zweiseitiges Poster bei.

Fazit: GTA: ChinaTown Wars ist ein Muss für jeden Fan von Actionspielen und Besitzer eines DS. Eine spannende Story, toll inszenierte Missionen und die erstklassige Präsentation sorgen für viele Stunden Spielspaß – ohne Kompromisse.

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WAR – <3 Averland

20. März 2009

Vor Kurzem habe ich meine Charaktere von Middenland auf Averland transferiert. Auf Middenland kamen zwar ab und zu RvR-Gefechte zu Stande, aber es war durchaus Geduld gefordert. Außerdem konnte man froh sein, wenn pro Stunde ein Szenario aufging. Nun bin ich seit einer Weile auf Averland und erst jetzt glaube ich zu wissen, was echtes RvR ist. Zur Primetime sind meist gleich mehrere Warbands unterwegs und nehmen Burgen ein und auch auf Szenarios muss man nicht lange warten.

Während die allgemeine Performance von WAR zwar noch verbesserungs- würdig ist, ruckelt das Spiel bei großen Spieleransammlungen nun kaum noch – eine starke Verbesserung im Gegensatz zu früher. Allerdings sollten die Grafikeinstellungen auf niedrig stehen, denn scheinbar unabhängig vom Rechner kommt es häufig zu Nachlade-Gestotter. Außerdem hoffe ich, dass Mythic die Loot-Vergabe bei Burgangriffen überarbeitet, denn es kann nicht so gewollt sein, keinen Bonuswurf zu bekommen obwohl man seit Anfang an aktiv dabei war.

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WAR – AddOn Spekulationen

18. März 2009

Yitu und andere Blogger spekulieren bereits fleißig über die Inhalte des ersten Bezahl-AddOns für Mythic’s Warhammer Online. Bisher war Mythic recht fleißig mit kostenlosen Updates – neue Klassen, überarbeitete Spielsysteme, Bugfixing – WAR wird von Patch zu Patch besser. Umso gespannter ist die Fangemeinde natürlich auf das erste große AddOn.

Viele spekulieren auf eine neue Fraktion, die dann ein ähnliches Verhältnis wie das in Dark Age of Camelot schaffen wird. Das fände ich zwar auch sehr spannend, ich halte es aber für unwahrscheinlich – der Aufwand eine weitere Fraktion einzubauen dürfte wohl zu hoch sein. Stattdessen werden wir wahrscheinlich neue Rassen, Karrieren und Berufe zu sehen bekommen und natürlich neue Gebiete – klassischer AddOn-Stoff. Ich würde mich freuen, wenn das RvR noch dynamischer gemacht wird: Burgmauern sollte man einreißen oder erklimmen können und wo bleibt das Katapult, dass Spieler auf die gegnerische Festung schießt, wie man es im Intro gesehen hat?

Weiterhin fehlen WAR im momentanen Zustand viele soziale Funktionen, die ein gutes MMORPG mit ausmachen. Emotes gibt es nur sehr wenige – Charaktere können sich nicht einmal hinsetzen. Mehr Emotes und bessere Animationen würden zudem die Machinima-Szene weiter beleben – eine nicht zu unterschätzende Stärkung der Community. Housing würde dem Spiel ebenfalls mehr Tiefe geben – warum nicht kombinieren mit neuen Berufen, die man zum Hausbau benötigt? WAR braucht einfach mehr als nur Quests und RvR, der Spieler sollte die Wahl zwischen vielfältigen Tätigkeiten im Spiel haben. Ich hoffe nur, Mythic bleibt bei den PvE-Inhalten vorsichtig und steckt nicht zu viele Ressourcen in neue Dungeons o.ä. – schließlich spielt man WAR primär für das RvR.

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The Maw – PC Review / Test

16. März 2009

The Maw wurde am 10. März nun auch für den PC released, nachdem es bereits für die 360 erhältlich ist – 10 Euro kostet das kleine Jump&Run und ist via Steam erhältlich. Ich habe es durchgespielt – hier mein Eindruck.

Mawesome:

Charaktere & Humor: In The Maw spielt man nicht direkt den einäugigen lila Blob, sondern ein kleines Alien, das Maw mit seinem Armband wie einen Hund an der Leine führt. Das kleine Alien und Maw wachsen einem dabei sofort ans Herz und könnten direkt aus einem Pixar-Film entsprungen sein – genauso wie der Humor des Spiels. Die Zwischensequenzen sind sehr witzig – Schade nur, dass es nicht allzu viele gibt.

Maw wächst: The Maw kann so ziemlich jedes Monster im Spiel fressen und wird dabei immer größer. Einige Monster geben ihm spezielle Fähigkeiten, wie etwa einen Feueratem oder Laseraugen. Diese Fähigkeiten muss man dann entsprechend in den Rätseln einsetzen. Maws Wachstum und der Humor des Spiels erweisen sich als größte Motivationsfaktoren im Spiel.

Das Finale: The Maw wird von Level zu Level immer besser und gerade der letzte Teil des Spiels ist sehr unterhaltsam und witzig. Mehr sei nicht verraten, außer: das Ende überrascht!

Mawful:

Anspruchslos: Eine Herausforderung sucht man bei The Maw vergebens – Rätsel, Sprungeinlagen und „Kämpfe“ sind allesamt sehr einfach. Als Gegner stehen einem diverse Gefechtstürme, Raumschiffe und Aliens gegenüber, die allesamt nicht besonders gut zielen können. Aber selbst wenn sie treffen, mehr als ein wenig Zeit kostet es einem nicht – in The Maw kann man nämlich nicht sterben.

Teils öde: Der Anfang ist etwas langatmig – The Maw kommt erst in der zweiten Hälfte des Spiels richtig in Fahrt, dank Maws Wachstum und den Fähigkeiten. Außerdem durchläuft man im Spiel die immergleichen Land- schaften – optische Abwechslung wird kaum geboten.

Sound: Die Musik dudelt reichlich unspektakulär vor sich hin und die „Sprachausgabe“ vom Alien und Maw nerven bereits ab Level 1.

Sonstiges:

Spielzeit: Mit nur 8 Leveln ist The Maw recht kurz geraten -  für’s einmalige Durchspielen benötigt man gerade mal zwischen 2 und 3 Stunden. Aber ein Achievement-System und versteckte Monster in den Leveln sollen zum er- neuten Durchspielen motivieren.

Fazit:

The Maw ist ein sehr kurzes, aber spassiges Jump&Run, das vor allem durch Humor und den cleveren Einsatz von Maws Fähigkeiten überzeugt. Wer sich nicht am geringen Schwierigkeitsgrad und den recht öden ersten Levels stört, bekommt mit The Maw ein günstiges und witziges Spiel für zwischendurch. Ich hoffe nur, dass wir das sympathische Duo in einem längerem Nachfolger erneut sehen werden.

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World of Goo – Entwicklung

14. März 2009

Ich habe auf der Seite von 2D Boy, den Entwicklern des Puzzlespiels World of Goo, etwas witziges entdeckt. Die Jungs machen nämlich eine Art Entwickler- tagebuch namens  „the world (of goo) wasn’t built in a day“.

Momentan sind sie damit bei Teil 3 von 7 und stellen nach und nach die verschiedenen Entwicklungsphasen von World of Goo vor. Das eigentlich Witzige daran ist, dass sie ihre frühen Spielversionen zum Download bereit stellen, so dass man selbst den Vergleich mit der fertigen Version machen kann. Sie erklären außerdem welche Funktionen bei welchen Schritten hinzugefügt wurden und wo Probleme auftraten – so bekommt man einen schönen Überblick über die Entwicklung von World of Goo – mir gefällts.

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Vanguard: SoH – RMT angekündigt

13. März 2009

Kaum hat meine Reise in Vanguards Telon begonnen, liefert mir SOE einen Grund sie direkt wieder zu beenden. Dieser Grund heißt RMT – Real Money Trade – und erlaubt das handeln mit Gegenständen und Charakteren gegen bare Münze. Für ein Spiel bei dem ein Großteil aller Items durch Spieler hergestellt und für Schiffe und Häuser benötigt werden ist das für mich das Todesurteil.

Hier geht’s zur Ankündigung seitens SOE. Vanguard scheint ein verdammt gutes MMORPG geworden zu sein und macht sicherlich auch mit RMT Spaß aber ich habe in keinster Weise vor, dieses System zu unterstützen – von daher stehen meine zukünftigen Vanguard-Abenteuer auf der Kippe. Sollte dieses System auf neuen Servern eingeführt werden – Okay. Wird es aber auf allen Servern RMT geben ist mein Account geschlossen.

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