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Classics: Secret of Mana

20. Januar 2009

Zu SNES-Zeiten gab es jede Menge hochklassiger RPGs. Um wirklich aufzufallen, musste ein Spiel also etwas ganz Besonderes sein und etwas Neues bieten. Zum Beispiel 3-Spieler Coop-Multiplayer! Das gab es in Squaresofts’ Seiken Densetsu 2 – besser bekannt als

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1993 erschien das Spiel in Japan und den USA, 1 Jahr später in Europa. Ursprünglich war geplant, dass Secret of Mana auf dem nächsten Nintendo CD-Rom System entstehen sollte. Die Pläne dafür wurden von Nintendo gekappt und so wurde es doch nur ein SNES-Spiel – aber ein verdammt gutes! Die Geschichte von SoM beginnt mit einem Teenager, der durch einen Unfall von seinen Freunden getrennt wird und am Fuße eines Wasserfalls das Mana-Schwert findet und folglich aus einem Stein befreit. In Folge dessen erscheinen plötzlich Monster im Umland und der Junge wird aus seinem Dorf verbannt. Anschließend beginnt seine Reise: Er muss das Mana-Schwert wieder aufladen und den bedrohten Mana-Baum, der das Zentrum des Lebens darstellt, befreien. Relativ früh auf dieser Reise begegnet er einem jungen Mädchen und einer kleinen Koboldin – diese können durch andere Spieler gesteuert werden, sofern an das SNES ein Multipad und zusätzliche Controller angeschlossen sind. Das hatte es in einem so komplexen RPG noch nicht gegeben und ist selbst heute noch selten.

som2SoM basierte auf einem Echtzeit-Kampfsystem mit ungewöhnlichem Level-Fortschritt. So stieg jede Waffe und jeder Zaubergeist (pro Geist mehrere Zauber) einzeln im Level auf. Waffen konnten mit höherem Level im Kampf aufgeladen werden, um so stärkere Attacken durchzuführen. Wenn einer der Charaktere stirbt, konnte er von einem anderen wiederbelebt werden. Sind alle 3 tot, flimmert ein GameOver über den Bildschirm. Und das nicht selten, denn gerade die Bosskämpfe konnten verdammt schwierig werden, vor allem, wenn man nicht genug gelevelt hat und alleine spielt – die KI der Mitstreiter war nämlich alles andere als clever. Die Welt von SoM war riesig und die Reisemethoden teilweise ungewöhnlich. Außer man findet es normal von einer riesigen Kanone durch die Gegend geschossen zu werden.

Die Präsentation in 2D hat wenig von ihrem Pixel-Charme verloren – aber es ist nicht die Grafik, an die man sich primär erinnert. Es ist die Musik! Variantenreich und wunderschön untermalte sie jeden Abschnitt des Spiels – mir persönlich sind zwei der Stücke besonders im Kopf geblieben: Zum einen, die Titelmelodie und zum anderen die dramatische Bosskampf-Musik. Mit ersterer schließe ich nun diesen Artikel ab, denn egal wieviel ich schreibe, diesem Spiel kann man nicht durch Worte gerecht werden. Übrigens: Secret of Mana ist vor kurzem auf der Virtual Console für die Wii erschienen. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte spätestens jetzt zuschlagen!

Ein Kommentar

  1. Oh wie habe ich SoM damals geliebt. Sicherlich einer der Gründe, warum ich heute so den RPGs zugetan bin.

    KLasse Sache diesen alten KLassiker hier mal zu erwähnen :)



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